Rio Budapest

 

Lage: Äußerst zentral unweit zahlreicher (Nacht-)Bus und Straßenbahnlinien direkt neben der Petöfi Hid (Brücke) auf dem Budaer Donauufer gelegen, wohlgermerkt in erster Reihe. Das Zöld Pardon befindet sich übrigens nur wenige Fußschritte vom Rio entfernt.
Publikum:

Metropolitan international, etwas metrosexuell, auf jeden Fall hip und keß. Offen gesagt ziemlich szenig. Als Normalo fühlt man sich kaum wohl. Man hört neben der ungarischen die übrigen einschlägigen Sprachen der in Budapest zahlreichen Touristen. Backpacker aus aller Herren Länder. Wir lieben Backpacker, vor allem in den zur Sommerzeit stets überfüllten Fernzügen. Auf einem Donnerstag ist diese Location den Studenten vorbehalten, am Wochenende eher (neu-) reichen Twens.

A propos Twens. Der Altersdurchschnitt liegt konstant zwischen 20 und 35 Jahren.
Unter der Woche beträgt das Verhältnis Männlein zu Weiblein geschätzt 70 zu 30%.

Tomasz auf den Stufen der Ufertreppe zur Donau, direkt vor dem Rio in Budapest, siehe "Pichelplatz"

Dresscode? Elaboriert, chic, stylish und vor allem: nobel. Mädels sollten die ideale Mischung zwischen sexy (nicht billig) und edel (nicht spießig) finden. Leichter gesagt, als getan, aber irgendwie schafft es das Gros der weiblichen Besucher im Rio zu Budapest ja schließlich auch.

Die Sicherheitsbeauftragten sind, wie üblich in "Osteuropa", korrekt aber unfreundlich.

Musik: Fast immer pseudostylishe Housemucke. Die DJ´s verstehen ihr Handwerk, sowohl das des Plattenlegens, als auch das des Mischens, eher nicht. Entspannt primitive Partymucke wird niemals gespielt.
Stimmung:

Keinesfalls aggressiv, die Tanzfläche ist meist prall gefüllt.
Dennoch wirkt die Stimmung unterkühlt und mitunter aufgesetzt. Opfer des Coolnesswahns der Besucher. Niemals lächeln, immer stylo rüberkommen, so lautet die Devise.

Preise: Im mittleren, für ungarische Verhältnisse absolut im oberen Segment.
Besonderheiten:
Das Rio ist eine Freilichtdisco und entsprechend nur bei gutem Wetter zu empfehlen; im Winter ist sie ebenfalls ab und an geöffnet, da es einen kleinen, überdachten Bereich gibt. Im Sommer hingegen ist sie jeden Tag, auch in der Woche, from Dusk till Dawn geöffnet.

Das gesamte Interieur erinnert vom Style her an eine Hotelbarlandschaft in der Karibik. Fehlt nur noch der Pool. Sitzmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

Das Personal spricht durchweg englisch.

Bis zum letzten Augenblick ist die Disco gutbesucht!

 

Pichelplatz:
Am besten direkt an der Donau, zum Beispiel direkt vor der Disco am Donauufer auf den Treppen. Sonst gern auch bei der Citadelle (bei der ultimativen Abasselbank). Fussläufig oder via ÖPNV schnell zu erreichen, von der Disko aus.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist es, oben auf dem Burgberg mit Blick auf die Kettenbrücke abzuasseln und gepflegt vorzuglühen.
Kettenbrücke, Budapest
Authentische, echt Budapester Kneipen sind leider absolute Mangelware, zumindest in der Nähe des Zentrums. In den Wohngebieten und Vororten jedoch kann man durchaus fündig werden. Rechts unsere Lieblingskneipe in einem Wohngebiet unweit des Szechenyi Fürdö. Lieblingskneipe in Budapest, unweit des Szechenyi Fürdö Lieblingskneipe in Budapest, unweit des Szechenyi Fürdö
Tomasz in Kispest Coole Kneipe in Kispest, Budapest Coole Kneipe in Kispest, Budapest Kispest

Problemlos, schnell und unkompliziert fündig wird man in einer der zahlreichen Platten von Budapest. So beispielsweise in Kispest, nicht weit von Buzz seinem Wohnzimmer entfernt. Die Bronx ist absolut stylish.
In der von uns besuchten Kneipe versteht der Wirt, was in diesen Gefilden nicht selbstverständlich ist, das Handwerk des Zapfens. Fassbier? Hier aus Könnerhand zum guten Preis! Tipp! Details auf Anfrage!

Anfahrt zur coolen Plattenkneipe!
Pennplatz: Von einer Übernachtung im PKW ist im ehemaligen Ostblock tendenziell eher abzuraten. Die Gegend ist nicht zu hundert Prozent sicher. Am besten reserviert man sich rechtzeitig eine der preiswerten Privatunterkünfte.
Hier
findest du ein Verzeichnis der Übernachtungsmöglichkeiten ( Hotel, Pension, Privatzimmer etc. ) in der ungarischen Hauptstadt
Einkaufen:

Budapest bietet in der Altstadt ausgedehnte Einkaufsstraßen, großzügige Fußgängerzonen und alles, was das Herz begehrt. Hier kann man prima shoppen! Da die zentrale Fußgängerzone jedoch eher den Touristen vorbehalten ist, sollte man auch um des preislichen Vergnügens Willen in eines der zahlreichen EKZ, wie den Àrkad, dem Westend oder dem Mammut, außerhalb gehen.

Zur preiswerten Verpflegung mit Bier und Knabbereien auf dem Burgberg sollte man den dortigen CBA ansteuern, 50m vor der Kirche.

Freizeit in der Umgebung:

Im Sommer lockt die Margìt Szìget mit seinem riesigen und echt perfektem Freibad die Wasserratten an, ganzjährig das Szechény Fürdo im Varosliget (Stadtpark). Allgemein bietet die ungarische Hauptstadt Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten aller Art. Ein Geheimtip ist der Libegö, ein Sessellift auf den János Hegy, von wo aus man einen prächtigen Rundblick hat, anschließend bietet sich die weiter Fahrt mit der Gyermekvasút, der Kinderschmalspurbahn an, in der doch echt Kinder abkassieren...

Fahrräder mitnehmen ist durchaus angebracht, wenn man unabhängig unterwegs sein will, allerdings sollte man sich absolut sicher im Straßenverkehr bewegen können, denn in Ungarn ist man als Radler oder Fußgänger durchsichtig.
BMW (Busz, Metro, Víllámos) ist da sicherer und auch bequem...

 

Bewertung / Note gesamt:

Das Rio besticht durch seine hippen Besucher und durch die Tatsache, dass es bei schönem Wetter im Sommer stets gut gefüllt ist.

Einziger Haken an dem Schuppen sind die für lokale Verhältnisse gepfefferten Getränkepreise und die meist lausige pseudocosmopolite Housemucke.

"Heiße Bunnies, hohe Preise, lausige Eselmusik, immer gut besucht!"

Hier geht es direkt zu den Fotogalerien vom Disco Club Rio, Budapest.

Gesamtnote: + + (Buzz) + + (Tomasz)

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